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Naturschutzprojekte
Mit alten Handys ein Naturschutzprojekt fördern
Auf Grund einer Initiative von Electroreturn und dem Naturschutzbund Deutschland ruft der Umweltbeauftragte der Stadt Rudi Nein dazu auf, alte Handys bei ihm in der Bornstr. 6 oder im Bürgerbüro abzugeben. Das Unternehmen belohnt die Bereitstellung alter Mobiltelefone zur fachgerechten Entsorgung mit Wiederverwertung der Wertstoffe, nach Angaben von Nein, mit einer Spende von drei Euro pro Stück.
Der Gesamterlös kommt dem Naturschutzprojekt „Unter Havel“ zugute. Laut Nein handelt es sich bei der unteren Havelniederung um das größte zusammenhängende Feuchtgebiet Europas. Das Areal soll in seinen ursprünglichen Zustand zurückversetzt werden.
Wegen der großen Resonanz wird die Aktion unbefristet verlängert. Infos erhalten Interessenten bei Rudi Nein, Telefon 06032/84373 oder 06032/343432.
"Insektenhotel"
Das Insektenhotel im „Nizza“ am Johannisberg-Südhang bietet
Nistplätze für Wildbienen und andere Tiere.
Die Spaziergänger im Naherholungsgebiet „Nizza“ am Südhang des Johannisberges können eine weitere Neuerung bestaunen: Umrahmt von Wildblumenwiesen hat die Stadt, in Kooperation mit dem Umweltberater Nein und weiteren Helfern, ein Insektenhaus mit zahlreichen Nistmöglichkeiten errichtet. Das jüngste Naturschutzprojekt ist nach Aussage von Nein „mehr als ein attraktiver Hingucker“. Neben dem Insektenhaus hat man eine Informationstafel angebracht, die die Artenvielfalt der möglichen Nutzer anschaulich erläutert.
Vor allem die solitär lebenden Wildbienen, die keine Völker bilden, werden Gäste im Insektenhotel sein. Wildbienen sind fleißige Bestäuber der dort reichlich vorhandenen Wild- und Nutzpflanzen. Wie die Hummeln gehen diese auch bei nicht so gutem Wetter ihrer Arbeit nach. Aus diesem Grunde zählen die Wildbienen zu den wertvollsten Helfern für den Menschen, beispielsweise im Garten- und Obstbau. Nebenbei leisten sie einen wertvollen Beitrag zum biologischen Gleichgewicht.
Das neue Haus bietet sowohl Wohnraum für die unterschiedlichsten Insekten, die Hohlräume, Löcher in den Harthölzern, Hohlstängel sowie Lücken in den Baustoffen wie Lehm als Nistplätze nutzen. Das Insektenhaus bleibt auch im Winter für schutzsuchende Insekten geöffnet.
Die Naturschützer Peter Klinkerfuß (links) und Dr. Günter Imsicke (rechts) freuten sich zusammen mit dem Initiator, dem städtischen Umweltbeauftragen Rudi Nein (hockend) über das gemeinsam fertiggestellte Naturschutzprojekt und dem schnellen Einzug der Nutzinsekten.
Weitere Informationen können Interessenten bei Rudi Nein unter der Telefonnummer 06032/84373 erhalten.
Eine weitere Maßnahme zur Förderung der Artenvielfalt ist die Installation von Nisthilfen für Hornissen, Fledermäuser, Eulen, Meisen und weiteren Kleinvögeln.
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